Mobbing am Arbeitsplatz

Mobbing am Arbeitsplatz ist ein Thema, das mehr und mehr Menschen betrifft, aber jedoch zum größten Teil unterschätzt wird.

Aber was ist überhaupt Mobbing, wie trifft es auf und was kann ich dagegen tun?

Guilty businessmanDer Begriff Mobbing lässt sich vom englischen Wort „mob“ herleiten und bedeutet so viel wie jemanden bedrängen, angreifen oder anpöbeln.

Gemeint ist mit dem Begriff also eine zielgerichtete und länger anhaltende Diskriminierung gegenüber dem Betroffenen. Zweck des Mobbing ist es, das Opfer aus der Firma zu vertreiben, indem man es ausgrenzt.

Klassische Merkmale bzw. Beispiele für derartige Angriffe sind:

  • üble Gerüchte oder Nachrichten werden über das Opfer verbreitet
  • es verschwinden wichtige Unterlagen
  • man redet nicht mehr mit dem Leidtragenden
  • verbale Angriffe oder gar Bedrohungen
  • permanente Kritik an der Arbeit

Mögliche Auslöser können Konkurrenzangst oder Neid sein. In der Regel hat der Mobber Selbstwertprobleme. Er fühlt sich dem Opfer unterlegen und benachteiligt. Manchmal wird auch nur ein Sündenbock gesucht. Des Öfteren spielt aber auch das Betriebsklima der Firma eine Rolle. So ist Mobbing besonders in Unternehmen verbreitet, in denen ein starker Leistungsdruck herrscht.

Auswirkungen auf das Opfer

  • Selbstwertgefühl  und die Selbstachtung werden in Mitleidenschaft gezogen
  • Selbstbewusstsein sowie Selbstvertrauen sind angeschlagen
  • Betroffene haben Angst zur Arbeit zu gehen
  • Motivation lässt nach
  • es treten körperliche Beschwerden auf wie z.B. Schlaf- oder Ess-Störungen

Was kann ich dagegen tun?

  • Aussprache mit dem Mobber führen,
  • setzen Sie sich verbal zur Wehr,
  • fordern sie faires Verhalten ein,
  • kontern Sie schlagfertig,
  • schüchtern Sie den Mobber ein, indem Sie mit rechtlichen Konsequenzen drohen.

Sprechen Sie über die Vorfälle unter anderem auch mit dem Betriebsrat, dem Vorgesetzten, der Personalleitung oder der Geschäftsführung, damit der Vorfall bekannt gemacht wird.

Schauen Sie sich rechtzeitig nach Möglichkeiten für einen Arbeitsplatzwechsel um. Vielen Leidtragenden fehlt oft die Kraft und Energie, gegen Mobbing vorzugehen. Dann bleibt als Ausweg immer noch ein Jobwechsel. Auch wenn die angreifende Person ihr Ziel erreicht, geht es immer noch um Ihre Gesundheit!